Oft verkannt, aber im Garten unentbehrlich: Tiere, die dafür sorgen, dass Schädlinge nicht überhandnehmen.
Oft verkannt, aber im Garten unentbehrlich: Tiere, die dafür sorgen, dass Schädlinge nicht überhandnehmen.
Marienkäfer gibt es in vielen Varianten. Wo früher lediglich der 7-Punkt üblich war, gibt es heute auch Versionen mit mehr oder weniger Punkten. Manche sind auch gelb statt rot. Sie alle vertilgen viele Blattläuse.
Bienen sind zuverlässige Bestäuber unserer Obstbäume. Beim Nektarsammeln nehmen sie Pollen auf und tragen sie zu den nächsten Blüten weiter Die Mauerbiene ist schon früh im Jahr unterwegs. Hier besucht sie gerade eine Mirabellenblüte.
Natürlich schlüpfen Ohrwürmer nicht in die Ohren. Das ist eine alte Mär. Ohrwürmer haben großen Appetit auf Blattläuse. Auf dem Speiseplan stehen zudem die Eier von Apfelwicklern, Milben und Gespinstmotten. Auch Pilzgeflechte fressen sie und sie nagen leider auch gerne süßes Obst, zarte Gemüsepflänzchen und Blüten an. Ihr Nutzen überwiegt jedoch.
Die Blindschleiche ist ebenfalls ein guter Vertilger von Schädlingen. Sie ist weder blind, noch gehört sie zur Gattung der Schlangen. Sie gehört zu den Echsen.
Vorwiegend nachts gehen die Frösche auf die Jagd nach Insekten, Asseln, Würmern, Spinnen und Nacktschnecken.
Erdgröten fressen Fliegen, Käfer, Raupen, Würmer und Nacktschnecken und sind deshalb nützlich für den Garten. Aber: Da sie ein giftiges Sekret in den Drüsen am Hinterkopf produzieren, sollte man keine Haustiere an ihnen schnuppern lassen. Das Gift beschleunigt bei Tieren den Herzschlag, erschwert die Atmung und führt zu Muskelkrämpfen.
Eichhörnchen sammeln im Herbst Vorräte (z. B. Nüsse und Samen) für den Winter an und vergraben sie an vielen Stellen. Da sie nicht alle Vorräte wiederfinden, sorgen sie für die Verbreitung der Samen.
Schwebfliegen helfen, den Blattlausbefall in Schach zu halten. Denn ihre Larven haben großen Appetit auf Blattläuse. Keine Angst, Schwebfliegen können nicht stechen. Sie sehen den Wespen nur etwas ähnlich.
Nicht alles, was wie eine Raupe aussieht, ist ein Schädling. Die Larve einer Schwebfliege packt mit den kräftigen Mundwerkzeugen bis zu 100 Blattläuse pro Tag und saugt sie aus.
Das Leben einer Florfliege ist sehr kurz, aber sehr nützlich. Während sich die Erwachsenen eher von Blütennektar, Pollen sowie dem Honigtau der Blattläuse ernähren, haben ihre Larven großen Appetit auf Blattläuse, auch Wollläuse, Spinnmilben und Weißfliegen.
Eine Florfliegenlarve kann täglich bis zu fünfzig Blattläuse vertilgen. Daher werden die Larven auch als Blattlauslöwen bezeichnet. Sie vertilgen aber auch auch Wollläuse, Spinnmilben und Weißfliegen.
Der Rosenkäfer liebt wilde Rosen, Weißdorn und Holunder. Er ernährt sich von Blütenstaub, Nektar und Baumsäften. Anfang Mai trifft man ihn zu Hauf bei der Paarung. Fraßschäden sind selten. Als Blütenbestäuber erweist er sich vielmehr als sehr nützlich. Die Larven (Engerlinge) sehen denen des Maikäfers sehr ähnlich. Auch sie sind keine Schädlinge, sondern Nützlinge. Sie fressen abgestorbenes Material und sorgen so für guten Humus.
Der Tiegerschnegel (Tigernacktschnecke) ernährt sich von Pilzen und abgestorbenen, teils auch frischen Pflanzenteilen sowie von Aas. Auch andere Nacktschnecken stehen auf seinem Speiseplan. Dabei kann er Exemplare überwältigen, die ebenso groß sind wie er selbst. Weil Schnegel, unabhängig von ihrer Größe, die Eier anderer Schnecken und deren Nachkommen fressen, werden sie vor allem in Gemüsegärten als Nützlinge und nicht als Schädlinge angesehen.

Sonntags: 10 bis 13 Uhr*
und jeden ersten und dritten Freitag im Monat: 18 bis 23 Uhr (Sommerbiergarten bis 22 Uhr)
Achtung!
Das Vereinslokal ist im April und Mai ausnahmsweise
am 2. und 4. Freitag des Monats geöffnet
*(An Ostern und Pfingsten ist am zweiten Feiertag geöffnet, an Neujahr ist geschlossen.)
Dienstags: 15 bis 18 Uhr
Obst- und Gartenbauverein Erbach e.V.
Steinbachstraße 64
66424 Homburg
(06841) 756213
info@ogv-erbach.de
Beratung, Verkauf, Arbeitseinsatz:
Dienstags: 15 - 18 Uhr
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