Maischen und Brennen

Häufig gestellte Fragen zum Thema Maischen und Brennen von Obst

Antwort: Nein, es können auch Nichtmitglieder bei uns brennen lassen. Mitglieder haben allerdings einen Preisvorteil.

Antwort: Die Abgabe von Frischobst wie Mirabellen, Kirschen, Quitten, Birnen usw. zum Brennen ist leider nicht möglich. Zum Brennen muss das Obst zunächst vergoren werden. Dies geschieht durch das sogenannte Einmaischen, ein Vorgang der ca 2 bis 4 Wochen dauert. Aus Platzgründen kann der Verein das Einmaischen nicht übernehmen. Wie eine Maische durchgeführt wird, erklärt folgende Internetseite sehr anschaulich: http://www.maische.com/einmaischen/obstmaische/index.html . Die fertige Maische kann dann zu den vorher bekannt gegebenen Terminen beim OGV abgegeben werden.

 

Antwort: In unserer Brennerei können Sie, wenn Sie kein eigenes Brenngerät besitzen, als sogenannter Stoffbesitzer bis zu 50 Liter reinen Alkohol pro Kalenderjahr gewinnen. Als Stoffbesitzer dürfen Sie ausschließlich im Steuergebiet selbstgewonnene Rohstoffe, wie z.B. Obst, Beeren, Wein oder Wurzeln sowie deren Rückstände, zur Alkoholgewinnung einsetzen. Die für Sie als Stoffbesitzer zulässigen Rohstoffe ergeben sich aus § 11 Abs. 1 Nr. 2 Alkoholsteuergesetz in Verbindung mit der Rohstoffliste. Sie treten als Stoffbesitzer in die Rechte und Pflichten des Brennereibesitzers, in dessen Brennerei Sie Ihren Alkohol gewinnen, ein.

Von Personen, die zu einem gemeinsamen Haushalt gehören, ist nur eine Person berechtigt, aus selbstgewonnenen zulässigen Rohstoffen Alkohol zu gewinnen.

Als selbstgewonnen sind Rohstoffe anzusehen, die von Ihnen (als Stoffbesitzer) als Eigentümer, Nießbraucher oder Pächter geerntet (z.B. Obst) oder von Ihnen oder Ihrem Beauftragten gesammelt (z.B. wildwachsende Beeren und Wurzeln) oder in einem von Ihnen für eigene Rechnung geführten Betrieb erzeugt worden sind (z.B. Wein, Weintrester, Weinhefe).

Rohstoffe gelten auch dann als "selbstgewonnen", wenn sogenannte Baumpaten Obst auf Grundstücken der öffentlichen Hand (z.B. Kommunen) ernten. Zum Nachweis der Baumpatenschaft muss eine schriftliche Erklärung vorgelegt werden können, aus der eine eindeutige Zuordnung bestimmter Obstbäume auf dem betreffenden öffentlichen Grundstück zu dem Baumpaten und die Übernahme der Pflege dieser Obstbäume durch den Baumpaten hervorgeht.

 

Wer beim OGV Erbach brennt muss nachweisen können, dass die von ihm zum Brennen angemeldeten Rohstoffe selbstgewonnen sind. Als selbst gewonnen gilt, wenn der Stoffbesitzer
das Obst als Eigentümer, Pächter oder Nießbraucher der entsprechenden Grundstücke geerntet hat und die Nutzungsrechte schriftlich nachweisen kann.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier: http://www.kleinbrenner-verband.de/stoffbesitzerbrennen.html

 

 

Veranstaltungsübersicht

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.